In Gemini gefunden werden: die 2 Namen in der robots.txt, die du steuerst
Kurzantwort: Niemand kann zusagen, dass du in Gemini gefunden wirst, und Googles Seiten beschreiben keinen Weg, dort genannt zu werden. In der Hand hast du zwei Namen in der robots.txt. Der Googlebot bestimmt, ob deine Seiten für die Google-Suche gecrawlt werden dürfen, auch für AI Overviews und den AI Mode. Google-Extended bestimmt, ob Google deine Inhalte zum Training künftiger Gemini-Modelle und für das Grounding in den Gemini-Apps nutzen darf. Hältst du beide offen, räumst du die zwei Hindernisse weg, die Google dokumentiert; eine Nennung versprechen sie nicht. Google zählt keine Schalter; die 2 ist unsere Gruppierung.
Was Google dazu sagt, ob du in Gemini gefunden wirst
Zuerst die Grenze. Die zwei Google-Seiten, auf die wir uns stützen, beschreiben Steuerungen und keine Auswahl. Die Liste der gängigen Google-Crawler sagt, was das Token Google-Extended abdeckt. Die Seite AI features and your website erklärt, wie AI Overviews und AI Mode in der Suche mit deinen Seiten umgehen. Wie Gemini die Seiten für eine Antwort auswählt, steht auf keiner von beiden, und uns ist keine Google-Quelle bekannt, die es sagt. Deshalb verspricht dieser Artikel keine Nennung. Er sagt auch nichts darüber, worauf sich Gemini sonst stützt: Das ist dort nicht dokumentiert, und wir raten nicht.
Wir haben beide Seiten am 4. November 2026 abgerufen. Die Crawler-Liste trägt den Stand „Last updated 2026-10-30“, die Seite zu den KI-Funktionen „Last updated 2025-12-10“. Alles, was wir hier über Google sagen, stammt von diesen beiden Seiten; eigene Deutungen kennzeichnen wir.
Ein Begriff braucht eine einfache Erklärung. Grounding (bei Google „Fundierung“) definiert die Crawler-Seite als „providing content from the Google Search index to the model at prompt time to improve factuality and relevancy“. Gemeint ist: Dem Modell werden im Moment der Frage Inhalte aus dem Suchindex von Google mitgegeben, damit Faktentreue und Relevanz der Antwort steigen. Ob eine bestimmte Gemini-Antwort das tut, steht dort nicht.
Zwei Namen in der robots.txt hast du in der Hand, und daher kommt die 2 in der Überschrift. Google zählt keine Schalter; die Zahl ist unsere Gruppierung der Namen, die seine Seiten dir nennen. Die Steuerungen für die Vorschau (nosnippet, data-nosnippet, max-snippet, noindex) sind ein anderes Werkzeug; wir ordnen sie dem Schalter 1 zu.
Schalter 1: Der Googlebot, die Tür in die Google-Suche und ihre KI-Funktionen
Laut der Seite zu den KI-Funktionen ist KI in die Suche eingebaut. Deshalb steuerst du über die robots.txt-Regeln für den Googlebot, wie deine Website für die Suche gecrawlt wird. Die Crawler-Liste ergänzt: Crawling-Einstellungen für das Token Googlebot „affect Google Search (including Discover and all Google Search features)“, dazu weitere Produkte wie Google Bilder und Google News.
AI Overviews und AI Mode haben keine eigene Tür. Damit eine Seite als unterstützender Link infrage kommt, muss sie laut Google „indexed and eligible to be shown in Google Search with a snippet“ sein; weitere technische Anforderungen gibt es nicht. Unser Artikel zu AI Overviews und AI Mode geht diese Seite durch.
Warum zählt dieser Schalter für Gemini? Unsere Deutung, keine Aussage von Google: Das Grounding greift auf den Suchindex zurück, und eine Seite, die der Googlebot nicht crawlen kann, hat diesem Index nichts zu bieten. Deshalb prüfst du zuerst den Googlebot, noch bevor du dich um etwas kümmerst, das „Gemini“ im Namen trägt.
Der Regler an diesem Schalter: die Steuerungen für die Vorschau. Um einzuschränken, was die Suche von deinen Seiten zeigt, nennt Google nosnippet, data-nosnippet, max-snippet und noindex. Sie begrenzen, was die Suche von einer Seite anzeigt; ob der Googlebot sie crawlen darf, entscheiden sie nicht. Zum Testen verweist die Seite auf das URL-Prüftool der Search Console, das den HTML-Code zeigt, den der Googlebot beim Crawlen erhalten hat.
Schalter 2: Google-Extended, der Schalter für Gemini-Training und Grounding
Google beschreibt Google-Extended als eigenständiges Produkt-Token. Damit steuern Website-Betreiber, ob von Google gecrawlte Inhalte für zwei Dinge genutzt werden dürfen: zum Training künftiger Generationen der Gemini-Modelle, die die Gemini-Apps und die Vertex AI API für Gemini antreiben, und für das Grounding in den Gemini-Apps und in Grounding with Google Search auf Vertex AI.
Drei Einzelheiten von der Seite:
- Es ist ein Token, kein Bot. Google-Extended hat keinen eigenen User-Agent-String für HTTP-Anfragen. Das Crawling läuft mit Googles vorhandenen User-Agent-Strings, und das Token in der robots.txt dient nur der Steuerung. Unsere Deutung: In deinem Server-Protokoll trägt keine Anfrage den Namen Google-Extended; du schaust also in die robots.txt und nicht ins Protokoll.
- Es berührt die Suche nicht. „Google-Extended does not impact a site's inclusion in Google Search nor is it used as a ranking signal in Google Search.“
- Es gilt für „andere Systeme“. Die Seite zu den KI-Funktionen schickt dich nur dann zu Google-Extended, wenn du „AI training and grounding in some of Google's other systems“ einschränken willst. Für die KI-Funktionen innerhalb der Suche nennt sie die Googlebot-Regeln und die Steuerungen für die Vorschau.
Ob du erlaubst oder sperrst, entscheidest du, und keine der beiden Seiten empfiehlt etwas davon. Erlaubst du es, darf Google deine Inhalte für diese beiden Zwecke nutzen; das heißt nicht, dass Gemini eine Seite verwendet oder nennt. Sperrst du, sagst du Google, dass es die Inhalte dafür nicht nutzen soll. Eine andere Wirkung beschreibt die Seite nicht.
Die Crawler-Liste enthält außerdem einen Hinweis: Google will das gemeinsame, maschinenlesbare Trainingssignal AIPREF Anfang 2027 unterstützen. Heute ist Google-Extended die Steuerung, die diese Seite dokumentiert.
Welcher Schalter steuert was
| Dein Ziel | Wo du hinschaust | Was Googles Seiten dazu sagen |
|---|---|---|
| Google soll deine Seiten für Suche, AI Overviews und AI Mode crawlen dürfen | Googlebot in der robots.txt (Schalter 1) | Die Googlebot-Regeln steuern das Crawling für die Suche; die Seite muss indexiert und mit Snippet anzeigbar sein |
| Begrenzen, was die Suche von einer Seite zeigt | nosnippet, data-nosnippet, max-snippet, noindex (Regler an Schalter 1) | Genannt, um die in der Suche gezeigten Informationen einzuschränken |
| Training künftiger Gemini-Modelle erlauben oder ablehnen | Google-Extended in der robots.txt (Schalter 2) | Eigenständiges Token ohne Wirkung auf die Aufnahme in die Suche |
| Grounding in den Gemini-Apps erlauben oder ablehnen | Google-Extended in der robots.txt (Schalter 2) | Dasselbe Token wie beim Training |
So stellst du beide Schalter in der robots.txt ein
# Schalter 1: Googlebot hat keine eigene Gruppe, für ihn gilt die Gruppe "*"
User-agent: *
Disallow: /api/
# Schalter 2: Google-Extended bekommt eine eigene Gruppe und lehnt alles ab
User-agent: Google-Extended
Disallow: /
Dieses Beispiel ist eine Entscheidung und keine Empfehlung: Es hält die Google-Suche offen und lehnt Gemini-Training und Grounding ab. Soll Google deine Inhalte nutzen dürfen, lässt du die Gruppe für Google-Extended weg; ohne eigene Gruppe gilt für das Token nach RFC 9309 die Gruppe * (Googles Crawler-Seite sagt das für Google-Extended nicht ausdrücklich).
Die Regel dahinter legt RFC 9309 fest: Ein Crawler folgt der Gruppe, die zu seinem Namen passt, und nur ohne Treffer der Gruppe *. Daraus folgen zwei Dinge:
- Legst du eine Gruppe für den Googlebot an, wiederhole darin jede Regel, die du noch brauchst. Die Gruppe
*gilt für ihn dann nicht mehr. - Ein
Disallow: /unter*schließt beide Schalter. Oft ist es ein Überbleibsel einer Testumgebung. Es gilt für Googlebot und Google-Extended, solange keiner von beiden eine eigene Gruppe hat.
Derselbe Standard sagt, die robots.txt sei „not a substitute for valid content security measures“, also kein Ersatz für echte Schutzmaßnahmen. Sie ist eine Bitte und kein Schloss.
Unsere eigene Datei ist ein Beispiel und keine Empfehlung. Am 4. November 2026 haben wir https://seogrinder.com/robots.txt mit curl abgerufen: eine gemeinsame Gruppe mit * und neun KI-Kennungen, darunter Google-Extended; erlaubt ist alles außer /api/. Der Googlebot hat keine eigene Gruppe und folgt *, beide Schalter sind dort also offen. Das hat der Betreiber so entschieden; bei dir kann es anders sein.
Um deine eigene Datei zu prüfen, ruf curl -sS https://example.com/robots.txt auf und such nach Googlebot, Google-Extended und einer Gruppe User-agent: *. Danach brauchst du Geduld. Google schreibt, das Crawling könne „anywhere from several days to several months“ dauern, also mehrere Tage bis mehrere Monate; dieser Satz steht bei den Steuerungen für die Vorschau. Für eine Änderung bei Google-Extended nennt die Crawler-Liste keine Zeit, deshalb nennen wir auch keine.
So hilft SEOgrinder
SEOgrinder ist kostenlos, braucht kein Konto, und wir bauen es selbst. Adresse eingeben, Analyse starten, Bericht öffnen. Zwei Stellen sind hier wichtig:
- Reiter „KI-Bereitschaft“, „Prüfpunkte für KI-Agenten“: Der Punkt „KI-Bots steuern“ zählt die KI-Crawler mit ausdrücklicher Regel in der robots.txt, wie viele davon erlaubt und wie viele gesperrt sind, und nennt die gesperrten. Er kennt Google-Extended mit Namen und zählt es als Training-Crawler. Erfüllt ist der Punkt, wenn Training und Suche je eine ausdrückliche Regel haben. Der Googlebot gehört nicht zu diesem Punkt.
- Reiter „Aufgaben“: Der Fund „robots.txt blockiert diese URL“ erscheint, wenn eine Disallow-Regel den Googlebot von der geprüften Seite fernhält, und „Seite ist von Google ausgeschlossen“, wenn noindex gesetzt ist.
Mit Agent-Prompt kopieren an einem Punkt bekommst du eine Anweisung für deinen Coding-Assistenten, mit Neu prüfen kontrollierst du nach einer Änderung das Ergebnis. SEOgrinder liest dein Server-Protokoll nicht und misst nicht, ob Gemini deine Seite nennt. Es prüft die technische Grundlage.
Häufige Fehler
- Google-Extended sperren, um aus den AI Overviews zu verschwinden. Für die KI-Funktionen in der Suche nennt Googles Seite die Googlebot-Regeln und die Steuerungen für die Vorschau. Laut Google beeinflusst Google-Extended die Aufnahme in die Google-Suche nicht.
- Google-Extended im Server-Protokoll suchen. Es hat keinen eigenen User-Agent-String.
- Eine Googlebot-Gruppe, die deine übrigen Regeln verliert. Ein Name mit eigener Gruppe ignoriert die Gruppe
*. - Ein
Disallow: /aus einer Testumgebung, das noch in der Datei steht. Es schließt beide Schalter auf einmal. - „Erlaubt“ als „genannt“ lesen. Erlauben räumt ein Hindernis weg und verspricht keine Nennung.
- Eine sofortige Wirkung erwarten. Für Google-Extended nennt Google keine Zeit, für die Steuerungen für die Vorschau Tage bis Monate.
- Die robots.txt für einen Schutz halten. Der Standard nennt sie keinen Ersatz für Schutzmaßnahmen.
Häufige Fragen
Kann ich Gemini dazu bringen, meine Seite zu nennen?
Nein. Erzwingen kann das niemand, und keine der beiden Google-Seiten beschreibt eine Einstellung, die es bewirkt. Du kannst Hindernisse wegräumen, damit Google deine Inhalte crawlen und nutzen darf. Ob eine Gemini-Antwort sie nennt, ist nicht dokumentiert.
Schadet die Sperre von Google-Extended meinem Ranking oder wirft sie mich aus den AI Overviews?
Google sagt, Google-Extended beeinflusse die Aufnahme in die Google-Suche nicht und sei dort kein Ranking-Signal. Für AI Overviews und AI Mode verweist die Seite zu den KI-Funktionen auf die Googlebot-Regeln und die Steuerungen für die Vorschau.
Brauche ich eine llms.txt oder besonderes Markup für Gemini?
Für AI Overviews und AI Mode schreibt Google, du brauchst keine neuen maschinenlesbaren Dateien, keine KI-Textdateien und kein Markup, auch kein besonderes schema.org-Markup. Zu den Gemini-Apps sagt diese Seite nichts. Uns ist keine Quelle bekannt, die einen Nutzen der llms.txt belegt.
Zeigt SEOgrinder, ob Gemini meine Seite nennt?
Nein. Es prüft, ob die robots.txt den Googlebot von der geprüften Seite aussperrt und ob sie eine Regel für Google-Extended enthält. Werkzeuge, die Nennungen verfolgen, machen etwas anderes.
Dein nächster Schritt
Öffne deine robots.txt und such nach Googlebot, Google-Extended und einer Gruppe User-agent: *. Stell sicher, dass keine Altlast den Googlebot sperrt, und entscheide über Google-Extended bewusst. Starte dann den kostenlosen Scan in SEOgrinder, öffne die Reiter „KI-Bereitschaft“ und „Aufgaben“ und arbeite ab, was offen ist. Unser Artikel zur robots.txt für KI-Crawler deckt die Bots von OpenAI, Anthropic und Perplexity ab.