Website wird nicht bei Google angezeigt? 7 Ursachen und Lösungen

Von SEOgrinder · Veröffentlicht · 13 Min. Lesezeit

Kurzantwort: Deine Website wird nicht bei Google angezeigt? Dann prüfe zuerst, ob die Seite wirklich fehlt. Danach gehst du sieben Ursachen der Reihe nach durch: Statuscode, noindex, robots.txt, Soft-404, JavaScript, Sitemap und Verlinkung, Zeit. Wann eine Seite erscheint, kann niemand sagen. Laut Google kann das Crawling „anywhere from a few days to a few weeks“ dauern, also von einigen Tagen bis zu einigen Wochen. Und indexiert zu sein heißt nicht, gut zu ranken.

Website wird nicht bei Google angezeigt? Erst prüfen, ob sie wirklich fehlt

„Nicht angezeigt“ kann dreierlei heißen, und nur das Erste behandelt dieser Artikel:

  • Die Seite steht nicht im Index. Google hat sie nicht gespeichert, sie kann also bei keiner Suche erscheinen. Dafür gelten die sieben Ursachen unten.
  • Die Seite steht im Index, nur nicht dort, wo du suchst. Laut der Hilfe zum Bericht „Seitenindexierung“ werden Suchergebnisse an Suchverlauf, Standort und viele weitere Variablen jedes Nutzers angepasst. Eine indexierte Seite erscheint deshalb nicht bei jeder Suche und nicht immer an derselben Stelle. Das ist eine Frage der Platzierung, nicht der Indexierung.
  • Die Seite ist ganz neu. Dann ist Zeit die wahrscheinlichste Ursache (Ursache 7). Für neue Seiten gibt es einen eigenen Artikel: Seite bei Google indexieren.

So findest du heraus, welcher Fall vorliegt:

  • Nach der genauen Adresse suchen. Gib site:https://deine-seite.example/deine-seite bei Google ein. Die Hilfe zum Bericht „Seitenindexierung“ nennt diese Form, site: plus die genaue URL, als ersten Test für kleine Websites. Die Hilfe zur URL-Prüfung nennt die Suche nach der Seiten-URL den zuverlässigen Weg, um zu sehen, ob sie angezeigt wird.
  • Die Search Console fragen. Die URL-Prüfung zeigt, was Google zu einer Adresse gespeichert hat. „URL ist auf Google“ heißt: Die URL kann in den Ergebnissen erscheinen, muss aber nicht. „URL ist nicht auf Google“ heißt: Sie kann nicht erscheinen. „URL ist Google nicht bekannt“ heißt: Google kennt die Adresse noch nicht. Der gespeicherte Stand ist nicht live; den aktuellen Zustand prüft der Live-Test („Live-URL testen“).

Steht die Seite schon in der Tabelle „Warum Seiten nicht indexiert werden“, verrät der Name der Meldung, wo du weitersuchst:

Meldung in der Search ConsoleWeiter bei
Serverfehler (5xx); Nicht gefunden (404); Wegen nicht autorisierter Anforderung (401) blockiert; Wegen Zugriffsverbot (403) blockiert; Seite mit WeiterleitungUrsache 1
URL als „noindex“ markiertUrsache 2
URL wird von der robots.txt-Datei blockiert; Indexiert, obwohl durch robots.txt-Datei blockiertUrsache 3
Soft 404-FehlerUrsache 4
URL ist Google nicht bekanntUrsache 6 und 7
Gefunden – zurzeit nicht indexiert; Gecrawlt – zurzeit nicht indexiertUrsache 7
Duplikat – vom Nutzer nicht als kanonisch festgelegtkeine der sieben: Google hat eine andere Adresse als Hauptfassung gewählt und nennt das „kein Fehler“

Die 7 Ursachen, in der Reihenfolge, in der du sie prüfst

Die ersten Ursachen blockieren alles, was danach kommt. Ersetze deine-seite.example durch deine Adresse. Zu jeder Ursache steht, woran du sie erkennst, was du tust und was SEOgrinder dazu zeigt.

Ursache 1: Die Seite antwortet nicht mit Status 200

Jede Antwort eines Servers beginnt mit einem Statuscode. Laut Googles Seite zu den HTTP-Statuscodes indexiert Google keine URLs mit einem 4xx-Status, und bereits indexierte URLs, die plötzlich einen liefern, fallen aus dem Index. Bei dauerhaften Serverfehlern (5xx) drosselt Google das Crawlen, und solche URLs werden irgendwann verworfen. Eine Weiterleitung reicht die Entscheidung an ihr Ziel weiter: Google ignoriert den Inhalt der weiterleitenden URL, und laut Bericht „Seitenindexierung“ wird eine „Seite mit Weiterleitung“ selbst nicht indexiert. Ein 200 ist Voraussetzung, keine Zusage. Ein 2xx-Status garantiere die Indexierung nicht („doesn't guarantee indexing“), schreibt Google.

Zwei Hindernisse übersieht man leicht. Eine Anmeldung sperrt den Googlebot aus, weil er keine Zugangsdaten schickt. Und eine Firewall oder ein Bot-Schutz kann dem Googlebot mit einem Fehler antworten, während dein Browser die Seite sieht. Googles Hilfe nennt falsch konfigurierte Firewalls und DoS-Schutzsysteme als Weg, den Googlebot versehentlich zu blockieren.

curl -s -L -o /dev/null -w "%{http_code} %{url_effective}\n" https://deine-seite.example/deine-seite

So erkennst du es: Erwartet wird 200 und die Adresse, die du meinst. Das zeigt, was dein Rechner bekommt. Was Google bekommt, zeigt der Live-Test der URL-Prüfung.

Lösung: Behebe, was den Fehlerstatus auslöst (Serverprotokoll, Firewall-Regel, Anmeldepflicht). Bei einer Weiterleitung muss das Ziel mit 200 antworten.

In SEOgrinder: Die Karte „Indexierung“ im Reiter „Seite bei Google“ nennt den HTTP-Status. Ein schlechter Status wird zusätzlich zur Aufgabe, etwa „Server antwortet mit Status 503“.

Ursache 2: Die Seite steht auf noindex

Eine noindex-Regel sagt Google, dass die Seite draußen bleiben soll. Sie steht in einem Robots-Meta-Tag im Kopf der Seite oder in einem HTTP-Header X-Robots-Tag. Hat der Googlebot die Seite gecrawlt und die Regel gelesen, nimmt Google sie laut noindex-Dokumentation vollständig aus den Ergebnissen: „Google will drop that page entirely from Google Search results“. Aus Versehen kann die Regel so auf eine Seite geraten:

  • Einstellung im CMS. WordPress hat in den Lese-Einstellungen eine Option, die Suchmaschinen bittet, die Website nicht zu indexieren (englisch „Discourage search engines from indexing this site“). Laut WordPress-Dokumentation schreibt WordPress seit Version 5.3 dann ein Robots-Meta-Tag mit noindex,nofollow in den Seitenkopf.
  • Header. Ein Server oder CDN kann X-Robots-Tag: noindex senden. Der Header steht nie im Quelltext der Seite und wird deshalb leicht übersehen.
  • Entfernungsantrag. Hat jemand für diese Adresse das Tool zum Entfernen benutzt, gilt der Antrag nur etwa sechs Monate, und der Tab „Vorübergehend entfernt“ listet ihn auf (Hilfe der Search Console).
curl -s -D - -o /dev/null https://deine-seite.example/deine-seite | grep -i x-robots-tag
curl -s https://deine-seite.example/deine-seite | grep -i -E 'name="(robots|googlebot)"'

So erkennst du es: Bleibt die Ausgabe leer, wurde weder Header noch Tag gefunden. Erscheint eine Zeile, hält noindex (oder none) die Seite fern. Blockiert zusätzlich die robots.txt die Seite (Ursache 3), sieht der Crawler die Regel nie („the crawler will never see the noindex rule“); zuerst muss also die Sperre weg. Ein Tag, das JavaScript erst später setzt, taucht in curl nicht auf; was Google erhalten hat, zeigt der Live-Test.

Lösung: Entferne die Anweisung an jeder Stelle, an der sie steht: CMS-Option, Meta-Tag, Header. Ist sie weg, kannst du in der URL-Prüfung die Indexierung beantragen.

In SEOgrinder: Die erste Zeile der Karte „Indexierung“ wechselt zu „Seite ist von der Indexierung ausgeschlossen“, wenn das Robots-Meta-Tag noindex sagt, und die Aufgabenliste zeigt „Seite ist von Google ausgeschlossen“. Ein noindex im HTTP-Header erscheint als Aufgabe „HTTP-Header schließt die Seite von Google aus“.

Ursache 3: Die robots.txt sperrt die Seite

Die Datei https://deine-seite.example/robots.txt sagt Crawlern, welche Pfade sie auslassen sollen. Googles Einführung in robots.txt beschreibt sie in erster Linie als Mittel, den Crawler-Verkehr zu steuern. Eine Regel, die auf deine Seite passt, hält den Googlebot vom Abruf ab: Eine gesperrte URL wird ohne jede Anfrage übersprungen (JavaScript-SEO-Grundlagen). Die Adresse kann trotzdem in Ergebnissen auftauchen, wenn andere Seiten auf sie verlinken, dann aber ohne Beschreibung, weil Google die Seite nicht gelesen hat.

Der klassische Unfall sind zwei Zeilen:

User-agent: *
Disallow: /

Sie sperren die ganze Website für jeden Crawler, der sich an die Datei hält. Eine engere Regel wie Disallow: /shop/ sperrt diesen Ordner und alles darunter.

So erkennst du es: Öffne die Datei und vergleiche jede Disallow-Zeile mit dem Pfad deiner Seite.

Lösung: Entferne die Regel oder mache sie so eng, dass sie deine Seite nicht mehr trifft.

In SEOgrinder: Die Karte „Indexierung“ meldet „Diese URL ist vom Crawling ausgeschlossen“ und zeigt die Regel, die gegriffen hat. Die Aufgabe heißt „robots.txt blockiert diese URL“.

Ursache 4: Die Seite ist ein Soft-404

Ein Soft-404 ist eine Seite, die „nicht gefunden“ sagt oder fast nichts zeigt, aber mit Status 200 antwortet. Laut Googles Statuscode-Seite zeigt die Search Console einen Soft-404-Fehler, wenn eine 2xx-Antwort eine Fehlermeldung oder eine leere Seite enthält. Für Seiten, die wirklich nicht existieren, empfiehlt Google einen echten 404. Bei einer Seite, die es geben soll, ist es umgekehrt: Sie braucht echten Inhalt.

So erkennst du es: Im Bericht „Seitenindexierung“ steht der Grund „Soft 404-Fehler“. Für eine einzelne Adresse machst du den Live-Test und öffnest „Getestete Seite anzeigen“; dort siehst du einen Screenshot der Seite, wie Google sie darstellt. Dann fragst du deinen Server nach einer Adresse, die es nicht geben kann:

curl -s -L -o /dev/null -w "%{http_code} %{url_effective}\n" https://deine-seite.example/seite-die-es-nicht-gibt

Erwartet wird 404. Kommt 200, beantwortet der Server jede Adresse mit Erfolg, und das ist das Muster hinter Soft-404-Fehlern.

Lösung: Der Server muss für Unbekanntes 404 oder 410 senden. Die Anleitungen für nginx, Node und Single-Page-Apps stehen in unserem Artikel zu Soft-404-Fehlern.

In SEOgrinder: Die Karte „Indexierung“ hat die Zeile „Unbekannte Adressen liefern korrekt 404“ oder „Unbekannte Adressen liefern 200 statt 404“ samt Aufgabe. SEOgrinder denkt sich eine Adresse aus und fragt deinen Server. Es prüft also, wie dein Server mit Adressen umgeht, die es nicht gibt. Ob Google deine Seite als Soft-404 abgelegt hat, zeigt nur die Search Console.

Ursache 5: Der Inhalt entsteht erst im Browser

Google führt JavaScript aus. Seine JavaScript-SEO-Grundlagen erklären, dass Seiten mit Status 200 in einer Warteschlange auf das Rendern warten, was einige Sekunden dauern kann, aber auch länger („a few seconds, but it can take longer“). JavaScript allein hält eine Seite also nicht aus Google heraus. Zur Ursache wird es in vier Fällen, die dieselbe Seite beschreibt:

  • noindex im ursprünglichen HTML. Stößt Google auf noindex, überspringt es unter Umständen das Rendern. JavaScript, das das Tag entfernt, funktioniert dann „may not work as expected“, also womöglich nicht wie gedacht. Soll die Seite indexiert werden, gehört noindex gar nicht in den ursprünglichen Code.
  • Gesperrte Skripte. „Google Search won't render JavaScript from blocked files or on blocked pages“: Google rendert kein JavaScript aus gesperrten Dateien und auf gesperrten Seiten.
  • Links, die keine Links sind. Google findet nur Links, die <a>-Elemente mit einem href-Attribut sind. Adressen, die sich erst hinter einem # unterscheiden, sind nicht verlässlich.
  • Fehlerseiten in Single-Page-Apps. Eine App, die jede Adresse mit 200 beantwortet, erzeugt Soft-404-Fehler (Ursache 4).

So erkennst du es: Wähle „Seitenquelltext anzeigen“ (nicht das Elemente-Fenster der Entwicklerwerkzeuge) und suche deine Überschrift und den Haupttext. Fehlen sie, baut JavaScript sie. Dann zeigt der Live-Test mit „Getestete Seite anzeigen“, wie Google die Seite gerendert hat.

Lösung: Liefere den Inhalt schon im HTML aus. Google selbst nennt serverseitiges Rendern oder Vorrendern weiterhin eine gute Idee, denn „not all bots can run JavaScript“, nicht alle Bots können JavaScript ausführen. Diese anderen Bots behandelt unser Artikel zu KI-Crawlern und JavaScript.

In SEOgrinder: Die Aufgabe „Die Seite wird erst im Browser gebaut“ erscheint, wenn das HTML, das dein Server ausliefert, fast keinen Text, keine Überschriften und kaum interne Links enthält. Sie weist auf das Risiko für Crawler hin, die kein JavaScript ausführen. Ob Google deine Seite richtig rendert, zeigt der Live-Test.

Ursache 6: Google findet die Seite nicht: Sitemap und Verlinkung

Google kann nur indexieren, was es findet. Laut der Hilfe zum Bericht „Seitenindexierung“ erfährt es von einer Seite über eine Sitemap, eine Crawling-Anforderung oder einen Link irgendwo im Web. Der Googlebot ruft Adressen ab, die er auf schon gecrawlten Seiten gefunden hat. Eine Seite, auf die nichts verlinkt, bleibt deshalb womöglich unbekannt, vor allem bei einer neuen Website mit wenigen externen Links (Sitemap-Übersicht).

So erkennst du es: Öffne https://deine-seite.example/sitemap.xml oder die Adresse, die in der robots.txt steht, und such die Seite. Prüfe außerdem, ob von einer bereits indexierten Seite ein Link auf sie führt.

Lösung:

  • Sitemap ergänzen. Google verlangt vollständige, absolute Adressen und nur solche, die in den Suchergebnissen stehen sollen (Sitemap erstellen). Adressen, die 404 liefern, weiterleiten oder noindex tragen, gehören nicht hinein.
  • Sitemap einreichen. Der Bericht „Sitemaps“ der Search Console zeigt, wann der Googlebot die Datei gelesen hat und ob Fehler auftraten. Die robots.txt darf die Datei nicht sperren.
  • Intern verlinken, von mindestens einer Seite, die schon im Index steht, etwa der Startseite oder einem verwandten Artikel.
  • Indexierung beantragen, sparsam. Bei einer neuen Website nennt Google den Antrag für die Startseite den besten ersten Schritt. Die URL-Prüfung ist für „just a few URLs“ gedacht, also wenige Adressen. Es gibt ein Kontingent, und wer dieselbe Adresse mehrfach beantragt, erreicht nicht, dass sie schneller gecrawlt wird („won't get it crawled any faster“, Hilfe zum erneuten Crawlen).

Eine Sitemap hilft Google, Adressen zu entdecken, garantiert aber nicht („doesn't guarantee“), dass alles darin gecrawlt und indexiert wird. Eine Website mit etwa 500 Seiten oder weniger, die durchgehend verlinkt ist, braucht laut Google womöglich gar keine.

In SEOgrinder: Die Karte „Indexierung“ sagt „Diese URL steht in der Sitemap“ oder „Diese URL steht nicht in der Sitemap“. Die Aufgabenliste kann „Keine Sitemap gefunden“ zeigen, „Sitemap nennt eine Seite, die noindex trägt“ und eine Aufgabe, die Sitemap-Adressen zählt, die nicht mit 200 antworten. Mit dem Website-Durchlauf zeigt eine Aufgabe wie „Eine Seite hat keinen internen Link“, worauf nichts verlinkt.

Ursache 7: Google hatte noch nicht genug Zeit

Google nennt keinen Termin. Seine Hilfe zum erneuten Crawlen sagt: „Crawling can take anywhere from a few days to a few weeks.“ Die Hilfe zum Bericht „Seitenindexierung“ ergänzt, dass es etwa eine Woche dauern kann, bis Google eine neue Seite oder Website crawlt und indexiert, dass die Indexierung nie sofort erfolgt, auch nicht nach einer direkten Crawling-Anforderung, und dass Google nicht garantiert, dass alle Seiten in den Index gelangen.

Die Search Console kennt zwei Warte-Status. „Gefunden – zurzeit nicht indexiert“ heißt: Google hat die Seite gefunden, aber noch nicht gecrawlt, meist weil der Abruf den Server überlastet hätte. „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“ heißt: Google hat die Seite abgerufen, aber nicht aufgenommen. Google nennt das „a common message for many sites“, eine für viele Websites übliche Meldung, die nicht zwingend auf ein Problem hinweist, und rät, nicht zu erwarten, dass jede URL einer Website indexiert wird.

So erkennst du es: Die Ursachen 1 bis 6 sind ausgeschlossen, und die Seite ist erst wenige Tage oder Wochen alt.

Lösung: Abwarten und nach einigen Tagen noch einmal in dieselben Adressen schauen, nicht stündlich. Ist die Seite deutlich älter und steht weiter bei „Gecrawlt – zurzeit nicht indexiert“, nennt Google keinen weiteren Grund. Unsere Einschätzung, nicht Googles: Prüfe, ob die Seite etwas sagt, das deine anderen Seiten nicht schon sagen, und ob wichtige Seiten auf sie verlinken.

In SEOgrinder: Wie lange Google noch braucht, kann ein Scan nicht sehen. Eine lokale Installation, die mit der Search Console verbunden ist, kann die URL-Prüfung zur gescannten Seite abfragen und Googles gespeicherte Antwort im Bericht zeigen, etwa „Google kennt diese Adresse noch nicht“. Die Fassung auf seogrinder.com ist nicht mit deinem Search-Console-Konto verbunden.

Was ein Scan zeigt und was nicht

SEOgrinder ist unser Werkzeug, wir bauen es. Ein Scan von außen liest, was deine Seite sagt und wie dein Server antwortet: Status, noindex, robots.txt, das Soft-404-Verhalten des Servers, das ausgelieferte HTML und die Sitemap. Den Index von Google sieht er nicht, und warum Google eine gecrawlte Seite nicht aufgenommen hat, kann er dir nicht sagen. Die Frage nach dem Index beantworten die Search Console und die Suche nach der genauen Adresse. Ein grüner Bericht verspricht weder, dass die Seite erscheint, noch, wo sie steht. Das kann niemand.

Häufige Fehler

  • Nach einer einzigen Suche urteilen. Ergebnisse unterscheiden sich nach Person und Ort. Such nach der genauen Adresse oder nutze die URL-Prüfung.
  • In der robots.txt sperren und zusätzlich noindex setzen. Google sieht die noindex-Regel dann nie. Nimm für jedes Ziel ein Mittel.
  • noindex nur an einer Stelle entfernen. Es kann gleichzeitig in einer Plugin-Einstellung, einem Meta-Tag und einem HTTP-Header stehen.
  • Die Indexierung immer wieder beantragen. Das beschleunigt nichts.
  • Nach dem ersten Fund aufhören. Auf eine Seite können mehrere Ursachen zugleich zutreffen. Geh alle sieben durch.

Häufige Fragen

Warum erscheint meine neue Website nicht bei Google?

Ein möglicher Grund ist, dass Google sie noch nicht gecrawlt hat, was etwa eine Woche dauern kann. Reiche eine Sitemap ein, beantrage die Indexierung der Startseite und geh die sieben Ursachen durch.

Die Search Console sagt „URL ist auf Google“, aber ich finde die Seite nicht. Woran liegt das?

„URL ist auf Google“ heißt, dass die Seite erscheinen kann, nicht dass sie bei jeder Suche erscheint. Such nach der genauen Adresse. Taucht sie auf, ist die Indexierung in Ordnung, und es geht um die Platzierung.

Meine Seite war bei Google und ist verschwunden. Welche Ursache kommt infrage?

Beginne mit den Ursachen 1 bis 3. Google entfernt indexierte URLs, die einen 4xx-Status liefern, und laut Google kann ein Rückgang der indexierten Seiten ohne entsprechend mehr Fehler bedeuten, dass du vorhandene Seiten über robots.txt, noindex oder eine Anmeldung sperrst. Such auch nach einem Entfernungsantrag.

Dein nächster Schritt

Gib die Adresse der fehlenden Seite in den kostenlosen Scan von SEOgrinder ein. Lies im Reiter „Seite bei Google“ die Karte „Indexierung“ und behebe jede rote Zeile; die Aufgabenliste zeigt, was zuerst dran ist. Drücke nach der Änderung „Neu prüfen“, denn Berichte können bis zu 24 Stunden im Zwischenspeicher stehen. Reiche dann die Sitemap ein und gib Google Zeit. Für eine ganz neue Seite hilft unser Artikel zu Seite bei Google indexieren, für alles jenseits der Indexierung unsere SEO-Audit-Checkliste.

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